UNSERE PARTNER IN SIERRA LEONE:

Dr. med. Christian (Tilly) Bell mit Ehefrau Rev. Vallerie Bell (Foto siehe unten)

Dr. med. Christian Tillotson Bell, Jahrgang 1941, Gynäkologe und Geburtshelfer, arbeitete über viele Jahre als Oberarzt im Borromäus Hospital in Leer. Aus dieser Zeit stammen die persönlichen, freundschaftlichen und vertrauensvollen Kontakte, die für eine erfolgreiche Arbeit in Afrika notwendig sind. Gegenseitige Besuche in Sierra Leone und in Deutschland stellen lassen diese Freundschaft weiterwachsen. Grundlage der Zusammenarbeit ist unser gemeinsamer christlicher Glaube.

Dr. Bell und seine Frau Reverend Valerie Bell  (beide im Ruhestand) sind bekennende Christen und hatten während ihrer Zeit in Deutschland ihre geistliche Heimat in der Baptistengemeinde in Leer.

Nach dem Ende des Bürgerkrieges in Sierra Leone kehrte er mit seiner Frau nach Freetown zurück. Er gründete dort eine Klinik für Geburts- und Frauenheilkunde. Parallel engagierte sich das Ehepaar Bell für den Wiederaufbau des Landes und für die Versöhnung des durch den Krieg zerrissenen Landes. Ein weiterer Aspekt ihres Engagements ist der Kampf gegen Ausbeutung und Korruption.

Dazu gründete Dr. Bell 1998 die unabhängige, christlich motivierte Organisation „Love One Another Campain SL“ (LOAC).

Seit 2004 ist Dr. med. Chr. T. Bell (siehe Foto ) Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland (überreicht vom damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler).

Dr. med. Bell hat seine Klinik inzwischen an jüngere Hände weitergegeben. Sein ehrenamtliches Engagement führt er mit ganzer Kraft weiter. Er lebt gemeinsam mit seiner Frau in Freetown.

Zitat aus einem Schreiben von Dr. med. Bell zur offiziellen Vereinsgründung OiSL e.V. im Februar 2015:

1998, als ich noch im Borromaeus Hospital in Leer arbeitete, war ich durch eine Vision motiviert, in meine Heimat, Sierra Leone, trotz des Krieges, zurueckzugehen.  Die Vision hatte ich in der Baptistenkirche, Leer, waehrend Pastor Knabe ueber die Liebe Gottes eine Predigt gehalten hat. Die Vision, die ich ueber seinen Kopf sah, lautete: “Sierra Leoneans, Love One Another as God Loves You”.  In Oktober 1998 kam ich nach Hause und habe mich gleich mit Bekannten zusammengesetzt und eine Kampagne, “Love One Another Campaign-SL” wurde ins Leben gerufen. Inzwischen ist diese Kampagne sehr bekannt in Sierra Leone. Mit Unterstuetzung von den Baptistengemeinden in Leer und Emden, JAG Emden, und anderen Freunden in Duetschland haben wir eine Volksschule mit etwa 400 Schuelern in Kono, Bildungszentren in Tombo und Bo aufgebaut. Kenema und York sind noch in der Konstruktion.  Ausserdem haben wir das ganze Land durch Radio und TV mit der Botschaft der Liebe Gottes erreicht.

Die Love-One-Another Campaign (LOAC) - Eine unabhängige NGO in Sierra Leone

lOGO_edited.png

Gegründet 1998 beschäftigt sich die LOAC mit verschiedenen Projekten zur Verbesserung der Lebenssituation in Sierra Leone (auch der Bekämpfung von Korruption). Gemeinsam mit verschiedenen Unterstützungsorganisationen in Deutschland, z.B. „Mütter helfen Müttern“ (Kontakt: https://www.muetter-helfen-muettern.de/) werden unterschiedliche Projekte zur Entwicklung der Menschen und des Landes vorangebracht. 

               

In der LOAC haben sich Christen unterschiedlicher Denominationen in Sierra Leone zusammengeschlossen.  Die LOAC arbeitet an verschiedenen Projekten in der Umgebung von Freetown und weiteren zentralen Orten des Landes. Ziel ist, Menschen dabei zu helfen, eine Lebensgrundlage für sich und ihre Familien zu bekommen und beim Aufbau des Landes mitzuwirken. Bildung und Ausbildung nimmt dabei eine Schlüsselstellung ein. Neben den Schul- und Ausbildungsprojekten bildet die Unterstützung von Ebola- Waisen in Freetown zur Zeit einen Schwerpunkt der Arbeit.

Die LOAC ist unser direkter Ansprechpartner vor Ort. Durch persönliche Freundschaften zwischen den LOAC Mitarbeiter (und Dr. Bell) mit uns, ist gewährleistet, dass Spenden und Unterstützungen direkt dort eingesetzt werden, wo der Bedarf am größten ist.

Darüber hinaus geht der LOAC darum, im Land weiter Grenzen zwischen den Menschen abzubauen, die Korruption zu bekämpfen und positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen.

Eine wichtige Ansprechperson für die praktische Arbeit vor Ort ist der National Coordinator und guter Freund George Williams. Er ist Mitarbeiter von Dr. T. Bell und für den regelmäßigen Kontakt mit den einzelnen Verantwortlichen der LOAC Projekte vor Ort verantwortlich.  Darüber hinaus regelt er viele organisatorische und praktische Dinge. Während unserer Besuche vor Ort ist George ein zuverlässiger und immer hilfsbereiter „Tourguide“ und Freund.

1.jpg
2.jpg
3.jpg
4.jpg
6.jpg
5.jpg
logo mütter.jpg
sas_mhm_logo_bearb_edited.png